Fitnessbänder Workout: Die besten 7 Fitnessband Übungen für deinen Körper
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Die wichtigsten Punkte kurz und verständlich zusammengefasst.

Egal ob Krafttraining, HIIT, Pilates oder Functional Training: Fitnessbänder lassen sich vielseitig einsetzen und können Übungen intensiver machen. Das elastische Trainingsband erzeugt während der Bewegung zusätzlichen Gegendruck. Außerdem sind die kleinen Bänder leicht und passen in jede Tasche. So können die Fitnessband Übungen im Park, auf Reisen, zu Hause oder im Fitnessstudio durchgeführt werden.
Kurzantwort
Fitnessbänder können das Training zu Hause, im Park, auf Reisen oder im Fitnessstudio ergänzen, weil sie bei Übungen zusätzlichen Widerstand erzeugen. In diesem Beitrag werden Therabänder, Tubes und Loops eingeordnet und 7 Übungen für Beine, Po, Rücken, Arme, Schultern und Ausdauer vorgestellt. Wer neu startet, sollte zunächst ein Band mit geringem Widerstand wählen und auf eine saubere, kontrollierte Ausführung achten.
Die Arten von Fitnessbänder
Es gibt genau 3 Arten von Fitnessbändern. Welches für einen persönlich geeignet ist, hängt ganz vom Trainingsziel ab. Wenn man noch nicht so viel Erfahrung mit Fitnessbändern hat, ist es sinnvoll, sich erst einmal für ein Modell zu entscheiden, welches einen geringen Widerstand besitzt.
Therabänder
Das bekannte Theraband ist eines der Klassiker, was Fitnessbänder angeht. Sie besitzen zwei offene Enden und sind dadurch sehr elastisch. Das Band gibt es in unterschiedlichen Stärken und Längen. Des Weiteren lässt sich der Widerstand über die Griffbreite steuern. Besonders bei Trainingseinheiten für die Arme und Oberkörper eignet sich ein Theraband hervorragend. Ideale Übungen wären z. B. Pull Down für den Schulterbereich, Bizeps Curl oder Rudern.
Tubes
Dieses Fitnessband ist etwas komfortabler, dafür aber weniger elastisch als das Theraband. Die Tubes zeichnen sich durch ihre Griffe aus. An beiden Enden befindet sich eine Handschlaufe. Die Tubes eignen sich besonders gut für Anfänger, da sie das Festhalten durch die Griffe erleichtern. Sonst ist aber nichts anders, als zu anderen Resistance Bands, die keine Handschlaufen besitzen.
Loops
Bei den Loops handelt es sich um ein ringförmiges Elastikband. Diese eignen sich für ein gezieltes Training für den Po, die Hüfte und die Oberschenkel. Dieses strapazierfähige Band wurde explizit für eine Kräftigung der Gesäßmuskulatur und der Oberschenkel entworfen. Das Material der Loops ist fester, als das bei den Therabändern. Möchte man mit den Loops arbeiten ist es lediglich erforderlich, diesen entweder oberhalb der Knöchel oder der Knie zu befestigen und dann Gegendruck auszuüben. Übrigens könnte man mit leichten, schmalen Loops auch Übungen für die Schultern und die Arme absolvieren.
Welche Bandart passt zu dir?
- Theraband: Sinnvoll, wenn du vor allem Arme und Oberkörper trainieren möchtest und den Widerstand über die Griffbreite steuern willst.
- Tubes: Praktisch für Anfänger, weil die Griffe das Festhalten erleichtern.
- Loops: Passend für Übungen für Po, Hüfte und Oberschenkel, bei denen das Band oberhalb der Knöchel oder Knie fixiert wird.
7 Übungen für das Training zu Hause
Wer jetzt sein Training zu Hause auf ein höheres Level bringen möchte, für den kommen nachfolgend 7 effektive Übungen mit Fitnessband für den kompletten Körper,
Wichtiger Hinweis vor dem Training
Die folgenden Übungen ersetzen keine individuelle Trainings- oder medizinische Beratung. Wer neu mit Fitnessbändern startet, länger keinen Sport gemacht hat, schwanger ist, akute Schmerzen hat oder mit Verletzungen, Gelenkproblemen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder anderen Vorerkrankungen trainiert, sollte die Belastung vorsichtig wählen und im Zweifel vorher ärztlichen Rat einholen.
Beginne lieber mit einem leichten Band und sauberen Bewegungen als mit maximalem Widerstand. Kontrolliere das Band vor dem Training auf Risse oder poröse Stellen, befestige es sicher und brich eine Übung ab, wenn stechende Schmerzen, Schwindel oder Taubheitsgefühle auftreten. Anfänger können die genannten Wiederholungen zunächst reduzieren.
Kurze Checkliste vor der ersten Übung
- Wähle zu Beginn lieber ein Band mit geringem Widerstand.
- Prüfe das Band vor dem Training auf Risse oder poröse Stellen.
- Fixiere das Band so, dass es während der Übung sicher sitzt.
- Achte bei Loop-Übungen darauf, dass die Knie nicht nach innen kippen.
- Brich die Übung ab, wenn stechende Schmerzen, Schwindel oder Taubheitsgefühle auftreten.
So gehst du beim Training vor
- Entscheide zuerst, ob du für die geplante Übung ein Theraband, Tube oder Loop brauchst.
- Starte mit geringem Widerstand und führe die Bewegung langsam und kontrolliert aus.
- Achte darauf, dass das Band während der Übung unter Spannung bleibt, aber sicher sitzt.
- Nutze die genannten Sätze und Wiederholungen als Orientierung und reduziere sie bei Bedarf.
- Mit der Kniebeuge Oberschenkel und Po trainieren
Hierzu wird ein ringförmiges Trainingsband oberhalb der Knie fixiert und ein hüftbreiter Stand eingenommen. Bereits jetzt sollte schon eine gute Spannung zu spüren sein. Die Muskeln in den Oberschenkeln und im Gesäß sollten jetzt deutlich zu spüren sein. Nun geht man mit geradem Rücken in eine tiefe Hocke. Hierbei sollten die Knie unbedingt auf der Höhe der Knöchel bleiben. Auch sollten die Knie nicht nach innen kippen. Die Arme kann man dabei vor der Brust verschränken. In dieser Position wird kurz innegehalten, bis man sich langsam wieder aufrichtet. Es sollte darauf geachtet werden, dass während der ganzen Übung die Spannung auf dem Loop gehalten wird.Wir empfehlen 3 Sets mit je 15 Wiederholungen - Kickbacks für die Beinrückseiten und den Po
Für diese Übung wird der Loop ebenfalls oberhalb der Knie fixiert. Nun begibt man sich in einen Vierfüßlerstand. Die Knie sollten unterhalb der Hüfte und die Handgelenke unterhalb der Schultern positioniert sein. Das linke Bein wird nun angewinkelt angehoben, so als wolle man den Fuß in Richtung Zimmerdecke stoßen. Kurz in der obersten Position verweilen, in der die Pomuskeln gut zu spüren sind und dann das Bein wieder absenken. Jetzt folgt die gleiche Übung mit dem anderen Bein.Wir empfehlen 3 Sets mit je 10 Wiederholungen - Jumping Jacks für die Ausdauer
Für aktive Pausen zwischendurch oder auch für das Warm-up sind Hampelmänner (Jumping Jacks) ideal. Wer damit nicht nur sein Herz-Kreislauf-System in Schwung, sondern auch seine Oberschenkel zum Brennen bringen möchte, der fixiert sich ein Loop Band oberhalb der Knöchel. Nun wird mit den Füßen auseinander gesprungen und die Hände finden über dem Kopf zusammen. Dann wieder zurück in die Ausgangsposition springen und die Hände kurz hinter dem Rücken berühren lassen.Wir empfehlen 3 Sets mit je 20 Wiederholungen - Den Oberschenkel mit dem Wandsitz trainieren Perfekt für das Training für Oberschenkel und Po ist der Wandsitz. Hierfür wird ein rundes Fitnessband um die Oberschenkel fixiert. Nun lehnt man sich mit dem Rücken an eine Wand und geht so weit in die Hocke, bis die Beine sich im 90°-Winkel befinden. Etwa so, als würde man sich auf einen Stuhl setzen wollen. Die Knie sollten sich dabei über den Fersen befinden. Nun werden die Oberschenkel gegen den Loop gepresst und diese Position gehalten.Wir empfehlen 3 Sets für jeweils 30 bis 60 Sekunden
- Die Brücke als Training für Rücken, Po und Beinrückseiten
Für die Brücke wird das Trainingsband oberhalb der Knie fixiert. Nun wird der Rücken flach auf den Boden abgelegt und die Beine werden angewinkelt. Die Fingerspitzen sollten gerade noch so die Fersen berühren können. Po anspannen, Fitnessband unter Spannung halten und dann das Becken nach oben anheben. Die Endposition sollte so aussehen, dass Oberschenkel, Gesäß und unterer Rücken eine gerade Linie bilden. Die Knie sollten dabei nicht nach innen fallen. Kurz in dieser Position innehalten und dann langsam das Becken wieder zum Boden gleiten lassen, ohne es dabei abzulegen. Das Fitnessband bleibt dabei die ganze Zeit unter Spannung.Wir empfehlen 3 Sets mit je 15 Wiederholungen - Bizeps Curl trainieren
Für diese Übung wird ein Fitnessband ohne Schlaufen benötigt. Nun wird sich mittig auf das Band daraufgestellt und die Enden des Bandes werden dazu in die Hände genommen. Die Knie sind leicht gebeugt und der Bauch ist fest angespannt. Die Handflächen sind nach oben gerichtet. Nun werden die Hände gegen den Widerstand in Richtung Brust gezogen. Dabei sollten die Ellenbogen fest an der Taille fixiert sein. Kurz halten und dann kontrolliert wieder sinken lassen. Die Übung kann auch mit beiden Armen einzeln gemacht werden.Wir empfehlen 3 Sets mit je 10 Wiederholungen - Mit dem Pull Down die Schultern trainieren
Diese Übung sorgt für straffe Schultern. Hierfür eignet sich ein herkömmliches Theraband ohne Handschlaufen. Nun greifen Sie mit beiden Händen die Enden des Bandes. Die Handflächen sind dabei nach vorne ausgerichtet. Je enger man das Theraband greift, umso höher ist der Widerstand. Nun werden die Arme über dem Kopf gerade noch oben durchgestreckt und zieht sie langsam hinter dem Kopf herunter, bis man ungefähr auf Schulterhöhe angelangt ist. Die Schultern sollten dabei nicht an den Ohren kleben und der Nacken sollte entspannt sein. Nun die Arme wieder langsam in die Ausgangsposition zurückbringen und alles wiederholen.Wir empfehlen 3 Sets mit je 10 Wiederholungen
Wo kann man ein Fitnessbänder Set kaufen?
Fitnessbänder-Sets sind in vielen Preisklassen erhältlich. In verschiedenen Online-Shops findet man Angebote, deren Sets mehrere Bandstärken oder unterschiedliche Fitnessbänder enthalten. Preise und Lieferumfang können sich je nach Anbieter ändern; deshalb lohnt sich vor dem Kauf ein Blick auf Material, Widerstandsstufen, Griffe, enthaltene Bänder und Kundenhinweise. So stehen den Übungen mit Fitnessband für das Training zu Hause nichts mehr im Wege.
Häufige Fragen
Welches Fitnessband ist für Anfänger sinnvoll?
Wer noch wenig Erfahrung mit Fitnessbändern hat, sollte zunächst ein Band mit geringem Widerstand wählen. Tubes können für Anfänger praktisch sein, weil die Griffe das Festhalten erleichtern.
Wo wird ein Loop befestigt?
Je nach Übung wird der Loop oberhalb der Knie oder oberhalb der Knöchel fixiert. Wichtig ist, dass das Band sicher sitzt und während der Bewegung unter Spannung bleibt.
Was tun, wenn eine Übung unangenehm wird?
Reduziere die Wiederholungen oder wähle ein leichteres Band. Bei stechenden Schmerzen, Schwindel oder Taubheitsgefühlen sollte die Übung abgebrochen werden.
Stand, Quellen & Transparenz
Stand der Informationen: Juni 2026
Dieser Beitrag bietet allgemeine Trainingshinweise für Fitnessbänder und ersetzt keine persönliche Beratung durch medizinisches oder sportfachliches Personal. Die Übungsempfehlungen sollten an das eigene Fitnesslevel angepasst werden.
Genutzte Quellen
- who.int – Einordnung allgemeiner Bewegungsempfehlungen und muskelkräftigender Aktivitäten

